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n den zahlreichen Wäldern und den sumpfigen Niederungen Westfalens hat sich von
jeher viel Wild aufgehalten. Die weiten Waldungen um Arnsberg z.B. waren
bevorzugtes Gebiet für die Jagd auf Hirsche und Wildschweine. Die Chroniken
berichten von groß angelegten Treibjagden fürstlicher Heeren.
nd auch heute
noch ist eine Einladung zu einer großen Treibjagd sehr begehrt. Und wer im
Herbst das Land bereist, wird immer wieder in den Flussniederungen Jäger,
Treiber und Jagdhunde auf der Wildenten-, Fasanen- und Hasenjagd antreffen.
ie küchenfertige Vorbereitung des Wildes wird vom Jäger selbst besorgt. Die
Hausfrau rupft höchstens mal einen Fasan oder "zieht" einem Hasen
das Fell "ab". Die Zubereitung erfolgte in Westfalen wie in anderen
Landesteilen nach üblichen Standardrezepten.
m allgemeinen
endete die große Treibjagd immer mit einem Schüsseltreiben, d.h. mit einem
zünftigen Essen für Jäger und Treiber. Es hatte sich dann eingebürgert,
einen deftigen Wintereintopf wie Grünkohl oder Erbsensuppe anzubieten.
Früher war es aber üblich, dass nach einer Großjagd der Jagdherr das
sogenannte kleine Jagdrecht für sich in Anspruch nahm, d.h. dass das Rehwild
aufgebrochen wurde und Herz, Zunge und Leber noch am gleichen Tage auf den
Tisch kam. Sei es im Kreise der Familie oder der Jäger. |
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er nur eben möglich Platz und Zeit zur Versorgung von Hühner, Enten und Gänsen
hatte, hielt sich ein paar davon. Waren sie doch eine willkommene Abwechslung
zum "ewigen" Schweinefleisch. Tauben, wie sie im Ruhrgebiet und
vereinzelt in anderen Orten gehalten wurden, dienten in erster Linie dem
Sport.
lubgemeinschaften, Flugergebnisse und die entsprechenden Wetten machten diese
Vögel interessant. In den Topf kamen nur alte oder zur Zucht ungeeignete
Tiere.
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